Der Rhabarber ist ein Knöterichgewächs und hat neben vielen Kräutern, Zierpflanzen und einigen Sträuchern einen bekannten Bruder aus dem Gemüsereich, nämlich den Gartensauerampfer.
Von der Wolga gelangte der Rhabarber mit dem Beginn der neuen Zeitrechnung zuerst nach Griechenland. Rhabarbarum entstammt dem griechischen rha = Name der Wolga und barbaron = fremd und
bedeutet wörtlich "Pflanze von der Wolga". Diese Bezeichnung übernahmen fast alle europäischen Sprachen in oft nur wenig abgewandelter Form.
Vom Rhabarber lassen sich die dicken Blattstiele nutzen. Die geschälten, in Stücke geschnittenen Stiele können zu Kompott, Marmelade oder Suppen verarbeitet werden. Auch die Bereitung von
Saft, Most und Wein ist sehr beliebt, denn der Geschmack des Rhabarbers ist erfischend, pikant-säuerlich und obstähnlich.
Eine besondere Köstlichkeit stellt Rhabarberkuchen dar.