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Willkommen
Federweißer, Zwiebelkuchen und Flammkuchenzeit
Die letzten Tage haben uns noch einmal mit richtig schönem Spätsommerwetter verwöhnt. Perfekt also, um die vielen Herbstfeste in unseren Städten zu besuchen, draußen noch ein paar Sonnenstrahlen mitzunehmen oder es sich zu Hause gut gehen zu lassen. Oder natürlich beides! Denn so langsam beginnt die Zeit, in der man es sich wieder gerne mit einer warmen Decke, Kerzenlicht und etwas Herzhaftem auf dem Teller gemütlich macht.
In der Pfalz gehört Federweißer fest zum Herbst dazu. Wenn die ersten Trauben gelesen sind, beginnt dort die kurze Saison des jungen Weins. Man trifft sich auf Federweißer- und Herbstfesten, bei den Winzerinnen und Winzern oder einfach zu Hause mit Freunden. Getrunken wird er traditionell zu herzhaften Herbstgerichten, allen voran Zwiebelkuchen.
Und auch bei uns in NRW ist der Pfälzer Landwein als Federweißer längst ein gern gesehener Gast. Ein kleiner Unterschied liegt vielleicht weniger im Getränk als in der Umgebung: Während in der Pfalz ganze Orte im Zeichen des neuen Weins stehen, holen wir uns dieses Stück Pfälzer Herbstgemütlichkeit einfach nach Hause. Flasche auf, Zwiebelkuchen in den Ofen und fertig ist das eigene kleine Weinfest.
Aber bitte vorsichtig!!!!
Federweißer ist nämlich kein fertiger Wein. Er gärt in der Flasche weiter. Genau deshalb ist der Verschluss perforiert, damit die entstehende Kohlensäure entweichen kann. Und die Flasche muss darum immer aufrechtstehen, sonst kann es beim Transport schnell eine ziemlich klebrige Angelegenheit werden. Auch deshalb sollte Federweißer kühl gelagert und zeitnah getrunken werden.
Bei uns ist das inzwischen fast schon ein jährlicher Running Gag: „Bitte daran denken: Federweißer muss immer stehend transportiert werden!“ Jedes Jahr bekommt das Pack- und Fahrteam diesen Hinweis, als würden wir Federweißer zum ersten Mal in unserem Leben ausliefern.
Dazu gehört natürlich Zwiebelkuchen.
Der Klassiker kommt in diesem Jahr übrigens zum ersten Mal von unserer Bäckerei Kabouter ins Angebot. Herzhafter Zwiebelkuchen und Federweißer sind nicht ohne Grund ein eingespieltes Team: Die würzige, cremige Füllung des Zwiebelkuchens trifft auf den fruchtigen, leicht süßlichen und prickelnden jungen Wein. Die Kombination gleicht sich wunderbar aus und gehört in der Pfalz seit Generationen zum Herbst.
Und weil ein Klassiker gerne Gesellschaft bekommt, darf natürlich auch Flammkuchen nicht fehlen. Mit den Flammkuchenböden von Flamm Marie aus Bornheim geht das Ganze besonders unkompliziert: Boden auspacken, nach Lust und Laune belegen und ab damit in den Ofen. Die Böden sind bereits fertig ausgerollt und in wenigen Minuten wunderbar knusprig.
Ob also Zwiebelkuchen, Flammkuchen oder beides: Dazu ein Glas Federweißer und schon ist die herbstliche Gemütlichkeit perfekt.
Wir wünschen euch eine köstliche Federweißer-Zeit!